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Freitag, 28. September 2012

Bloggeraktion: Spielzeug früher und heute


Eine Kindheit ohne Spielzeug wäre wohl das phantasieloseste und langweiligste, was einem kleinen Menschen passieren könnte. Dabei muß es nicht explizit eine Puppe oder ein Auto sein. Jedenfalls war das bei uns früher so. Alles, was die Phantasie anregt, was einen dazu bringt, eine neue Welt um einen herum zu erschaffen, taugt zum Spielen. Ich habe als Kind sehr gerne mit Holzbauklötzen gespielt, ganz einfache, ohne Farbe, aber in verschiedenen Formen. Ich habe ganze Welten damit erschaffen. Wir sind viel wandern gegangen, haben Eicheln und Kastanien gesammelt, kleine Männlein und Tiere daraus gebastelt. Ich habe Blätter gesammelt, getrocknet, bunt angemalt und ein Märchenbuch daraus gebastelt. Es waren irgendwie immer die einfachsten Sachen, die mir am meisten Spaß bereitet haben. Videospiele gab es nicht, es gab keine Technik, die geblinkt oder gedudelt hat. Wir waren der Kopf hinter unseren Geschichten. Außerdem hat meine Mama mir schon als Baby Spielzeug selber genäht. Später hatte ich eine absolute Lieblingspuppe mit langen braunen Locken, nostalgisch, mit Stiefelchen, langer Unterwäsche und einem tollen Kleid. Ich fuhr sie mit meinem Puppenwagen, der mit braunem Cord bezogen war und einem echten aufs Haar glich, spazieren. Die Puppe existiert noch und wird einmal aufbereitet für meine Kinder. Den Wagen gibt es leider nicht mehr. Schade, denn sowas sieht man heutzutage eher selten. 

Heute ist viel aus Plastik. Aber so blöd ich das oft finde, ich weiß auch, dass Kinder gern mit sowas spielen. Jedenfalls habe ich das so mitgekriegt, auch wenn es häufig immer noch die einfachsten Sachen sind, die Kleinkinders Phantasie anregen können; leere Kartons, alte Zeitungen, knisterndes Papier, Geschenkschleifen, ein Beutel voller Nüsse, eine Dose voller Reis, eine Box voller Strümpfe, ein alter Hut von Mama, ein Schuh von Papa. Kinder sehen sowas mit anderen Augen. Und ich bin froh drum, dass man einen guten Mittelweg finden kann. Es muss nicht nur das grell leuchtende, laut tönende, quietschbunte Plastikzeug sein, was einen schon nach 5 Sekunden nervt. Es muss nicht nur ein Computer oder eine Spielkonsole sein. Es gibt immer noch sehr tolle Brettspiele, es gibt phantastische Bücher, es gibt Leute, die individuelle liebevolle detaillierte Plüschtiere oder Puppen herstellen, es gibt grandioses Holzspielzeug, es gibt soviel Buntes zum Basteln. Man muss seinen Kindern halt nur alles zeigen, ihnen eine Auswahl bieten, sich mit ihnen beschäftigen, anstatt sie vor dem TV oder einer Konsole zu parken. Ich wünsche mir jedenfalls mal für meine Kinder, dass sie genauso liebevoll, phantasiereich und fröhlich aufwachsen werden, wie meine Kindheit war. Wir gemeinsam einen tollen Mittelweg finden zwischen Natur, Elektronik und Selbermachen.

Die Bloggeraktion von Testmama wird übrigens vom Gutscheinmagazin  gesponsert und stellt 5 Gutscheine zur Verfügung - für die man sicher super Spielzeug ergattern kann, je nach eigenem Geschmack und eigenen Vorlieben.

Donnerstag, 23. Juni 2011

[entdeckt] DIY Flügelchen


Oh Gott, das ist wohl das niedlichste Mädchen mit den bezauberndsten Flügelchen, das ich je gesehen habe. Dieses Tutorial muß ich mir dringend für meine Kleinen merken. Ich bin zwar handarbeitsmäßig nicht sonderlich bewandert, aber ich glaube, hier kommt es nicht auf Perfektion an. Im Gegenteil die Flügel lassen sich ganz individuell mit schön gemusterten oder passend farbigen Stoffen zu einem ganz persönlichen Blickfang zaubern. 


Ich wünschte ich hätte sowas Tolles als kleines Mädchen gehabt. Ich hätte sie sicher nie wieder ausgezogen. 


Die Anleitung findet Ihr hier. Die beschriebene Vorlage paßt für Kinder zwischen 18 und 36 Monaten. Und ich bin mir sicher, daß selbst ich das hinkriege. 
Einfach großartig!

© idea & photographs by Eri von Llevo el invierno